Alle Artikel in: News

Frohe Weihnachten!

Ein weiteres, besonderes Jahr geht zu Ende und trotz aller Pandemie Herausforderungen wünschen wir Ihnen allen eine wunderbare Zeit der Besinnlichkeit und einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Zwischen Weihnachten und Neujahr bleibt unser Office (auch Homeoffice) geschlossen. Ab dem 3. Januar 2022 sind wir wieder für Sie da!  

PSA-Fachkraft: neue Ausbildung für die Branche

Köln, 06.12.2021. Ab Februar 2022 bietet GermanFashion gemeinsam mit der IHK Köln eine neue Ausbildungsmöglichkeit für die MitarbeiterInnen in PSA-Unternehmen. Die deutschen Hersteller von persönlicher Schutzausrüstung unterliegen bei ihren Produkten strengen gesetzlichen Vorgaben, so dass ein großer Bedarf an MitarbeiterInnen besteht, die spezielle Kompetenz in diesem Bereich vorweisen können. Insbesondere in den Zeiten der Pandemie sind die PSA-Unternehmen in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt und haben ihre Expertise etwa durch die zügige und hochwertige Masken- und Schutzkleidungproduktion unter Beweis gestellt. „Es handelt sich um eine sehr komplexe Materie, die durch Gesetze und viele technische Normen gekennzeichnet ist und besonderer Kenntnis bedarf, schließlich geht es um den Schutz von Leib und Leben,“ erläutert Thomas Lange, Hauptgeschäftsführer von GermanFashion die Besonderheit dieser Produkte. Als Referent für die neue Ausbildung ist neben RA Thomas Lange selbst, der auf dem Gebiet des Produktsicherheitsrechts und der Europäischen PSA-VO 2016/425 eine hohe Expertise aufweist, Dipl. Ing. Wolfgang Quednau mit an Bord. Quednaus Kernkompetenz liegt in der Entwicklung nachhaltiger textiler Produkte bei Berufs- und Schutzbekleidung. Darüber hinaus ist der sogenannte „Normungs-Papst“ im …

Stationärer Handel weiterhin Kunden-Favorit!

GermanFashion Consumer Panel 2021 MODE. MÄRKTE. MARKEN. Das GermanFashion Consumer Panel ist in die zweite Runde gegangen und hat erneut das Verbraucherverhalten in Hinsicht auf die Auswahlkriterien von Bekleidung bei den deutschen Konsumenten untersucht. „Aufgrund einer großen repräsentativen Stichprobe über vier Erhebungszeiträume lassen sich zuverlässige Aussagen über den Modemarkt treffen. Diese können Herstellern und Händlern gleichermaßen helfen, ihre Kunden besser zu verstehen. Vor dem Hintergrund des Vergleichs der Jahre 2020 zu 2021 können zudem Veränderungen im Kaufverhalten analysiert werden“, erklärt Gerd Oliver Seidensticker, Präsident des deutschen Modeverbandes GermanFashion. „So stellen wir etwa fest, dass der stationäre Fachhandel eine stabile und konstant wichtige Größe für die Konsumenten beim Einkauf sowie der Informationsbeschaffung über Bekleidung ist. Weiterhin äußerst spannend zu beobachten ist im Jahresvergleich ein leichter Rückgang des Fast Fashion Segments“, erläutert Seidensticker zwei wichtige Ergebnisse der Studie. Hier geht´s zur Pressemitteilung.

Gerd Oliver Seidensticker bleibt Präsident

GermanFashion wählt Präsidium Auf der diesjährigen hybriden Mitgliederversammlung von GermanFashion wählten die UnternehmerInnen des deutschen Modeverbandes ihr Präsidium für die nächsten zwei Jahre. Präsident Gerd Oliver Seidensticker von der gleichnamigen Unternehmensgruppe wurde von den MitgliederInnen im Amt bestätigt. Nach bereits 10 erfolgreichen Jahren an der Spitze des Präsidiums wird er das verantwortungsvolle Ehrenamt weiter für die nächsten zwei Jahre übernehmen. Für Seidensticker ist die Tätigkeit an der Verbandsspitze inzwischen eine Herzensangelegenheit: „Die letzten 1,5 Jahre haben uns als Modehersteller sehr gefordert und vor ungeahnte Herausforderungen gestellt. Die Arbeit, die wir im Präsidium und im Team von GermanFashion geleistet haben, war sehr bedeutend für die gesamte Branche. Wir konnten wichtige Hilfestellungen von der Politik für unsere Branche erzielen und mit einer starken Stimme für die deutschen HerstellerInnen sprechen“, beschreibt der neu gewählte Präsident die Motive seiner Tätigkeit. Weiterhin wurden im Präsidium bestätigt: Vizepräsidentin Martina Buckenmaier (RIANI), Vizepräsident und Schatzmeister Klaus Berthold (HB Protective Wear) sowie die PräsidiumsmitgliederInnen Silke Kamps (ROFA), Marco Lanowy (Alberto), Justus Lebek (Lebek International Fashion) und Frederick Westermann (Roy Robson). Neues Mitglied im …

GermanFashion BESPO Gruppe wählt Vorstand

Thomas Heinen als Vorsitzender bestätigt! Köln, 22.09.2021. Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung der BESPO-Gruppe wird Thomas Heinen (Drei-Punkt Berufskleidung) als Vorsitzender bestätigt. Er übernahm das Amt des Vorsitzenden erstmalig 2018. Die BESPO-Gruppe repräsentiert im GermanFashion Modeverband die rund 75 Anbieter von Arbeits-, Berufs- und Schutzkleidung. „In der Pandemie haben diese Unternehmen einmal mehr gezeigt, was in ihnen steckt und die Maskenproduktion in Deutschland maßgeblich vorangebracht sowie dringend benötigte Schutzkleidung schnell und auf höchstem qualitativem Niveau zur Verfügung gestellt“, beschreibt Thomas Heinen die Aktivitäten im Coronajahr in dieser besonderen Sparte innerhalb des Modeverbandes. „Dass jedoch die Pandemie auch das Wachstum der erfolgsgewohnten Branche beeinflusst hat, zeigt das seit vielen Jahren erstmalige Minus im Umsatz von rund 3 % im Vergleich von 2019 zu 2020.“ In den Vorstand neu gewählt ist Peter Hoffmann (FHB). Weiterhin im Vorstand verbleiben die wiedergewählten MitgliederInnen Harald Goost (Bierbaum-Proenen), Silke Kamps (Rofa-Bekleidungswerk), Annette Watzke (WATEX) und Christof Willax (Willax).

Neue Nachhaltigkeits-Expertin bei GermanFashion

Deutscher Modeverband baut Kompetenzfeld aus Köln, 30.08.2021. „Mit unserer neuen Nachhaltigkeits-Expertin Simona Rutenfranz verstärken wir unser Team in einem für unsere Mitglieder sehr wichtigen Bereich“, begründet Thomas Lange, Hauptgeschäftsführer von GermanFashion, die Entscheidung zum Ausbau seines Teams. Die studierte Textil-Ingenieurin Rutenfranz war vor ihrer Beratertätigkeit bei einem großen deutschen Modekonzern in zentraler Funktion für das strategische Qualitäts- und Lieferantenmanagement sowie für die konzeptionelle Entwicklung und Umsetzung von Nachhaltigkeitsthemen wie etwa Social Compliance und Product Compliance zuständig. Als freie Expertin berät sie seit vielen Jahren Modehersteller auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit sowohl in Hinblick auf den Aufbau eines systematischen Nachhaltigkeitsmanagements als auch zu spezifischen Fachthemen. „Mit Simona Rutenfranz gewinnen wir eine kompetente Macherin, die die unternehmerische Praxis unserer Unternehmen im Blick behält, um eine pragmatische und erfolgreiche Umsetzung von Nachhaltigkeit zu initiieren, voranzutreiben und maßgeblich zu gestalten“, sagt Thomas Lange.

Nachhaltiger waschen & shoppen

Köln, 23.06.2020. „Die VerbraucherInnen pflegen ihre Bekleidung nachhaltiger“, erklärt Thomas Lange, Vorsitzender von GINETEX (International Association for Textile Care Labelling) und Hauptgeschäftsführer von GermanFashion. „So zeigt sich in den Ergebnissen der dritten großen repräsentativen Verbraucherumfrage von GINETEX, dass die KonsumentInnen die Umwelt schonen wollen und aus diesem Grund insbesondere auf die richtige Waschmitteldosierung und Waschen bei niedrigen Temperaturen achten.“ Um langfristig Kosten zu sparen, wird verstärkt Markenbekleidung gekauft sowie Waschmaschine und Trockner regelmäßig gewartet. Gegenüber 2019 haben 7 % weniger der Befragten in den letzten 6 Monaten ein Kleidungsstück gekauft. Für 64 % bleibt das Preis-Leistungs-Verhältnis der Hauptfaktor beim Kauf von Kleidung und für 58 % die Qualität. Der Look, der 2019 ein wichtiges Kriterium war, ging in diesem Jahr um 7 Prozentpunkte zurück. Umgekehrt stellen wir fest, dass die Bedeutung von Marke und Herkunftsland ab 2016 deutlich zunehmen: jeweils um 5 %. Die Größenangabe bleibt nach wie vor für die VerbraucherInnen die wichtigste Information auf dem Etikett nach Materialzusammensetzung und Pflegekennzeichnung. Darüber hinaus kauft einer von drei Verbrauchern niemals Kleidung ohne Pflegehinweise. Außerdem wurde …

Deutsche Modehersteller verzeichnen hohe Verluste

GermanFashion präsentiert Statistik 2020. Köln, 04.03.2021. Das Jahr 2020 zeigt unter dem Einfluss der Pandemie ein Umsatzminus von knapp 20 % im gesamten Bekleidungssektor. „Dieses Minus ist neben der inzwischen sehr dünnen Finanzdecke und den unzureichenden Hilfen der Regierung ein dramatisches Ergebnis für die Hersteller“, sagt Gerd Oliver Seidensticker, Präsident des deutschen Modeverbandes GermanFashion. „Die Hilfen für den Einzelhandel sind richtig und wichtig, doch wir verlangen Gleichberechtigung, denn ohne Hersteller gibt es auch keine Ware mehr, die der Handel verkaufen kann“, beschreibt Seidensticker die kritische Situation. Weiterhin zeigen die amtlichen Zahlen des Statistischen Bundesamtes bei den Beschäftigtenzahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Minus von 8 % sowie minus 9 % bei der Anzahl der Betriebsstätten. Stillstand in den wichtigsten Exportländern Nach wie vor ist die Situation in den wichtigsten Exportländern der Branche extrem angespannt aufgrund der Lockdown Maßnahmen. Bei den wichtigsten zehn Exportländern der Branche liegt unverändert folgende Rangliste vor: Schweiz, Polen, Österreich, Frankreich, Niederlande, Italien, Belgien, Vereinigtes Königreich, Tschechien und Spanien. Das Vereinigte Königreich und Spanien zeigen prozentual die höchsten Umsatzeinbußen aller Exportländer mit …

Handeln für den Handel

Mit über 100 Brands und Einzelhändlern kämpft die von RIANI gegründete Initiative „Handeln für den Handel“ für die Gleichstellung mit Friseur-Betrieben und strebt die Öffnung ab dem 01. März an. Am Donnerstag, den 11.02.2021 gab das Premium-Label RIANI, dessen Geschäftsführerin Martina Buckenmaier sich seit vielen Jahren als Vizepräsidentin im Präsidium von GermanFashion engagiert, bekannt, gegen den Dauer-Lockdown und für die Gleichstellung des Einzelhandels mit Friseur-Betrieben zu klagen. Auslöser hierfür war der neueste Beschluss der Bundesregierung vom 10.02.2021 über eine weitere Verlängerung des Lockdowns für den Einzelhandel und zur Öffnung von körpernahen Betrieben wie Friseuren. „Wir unterstützen die Öffnung der Friseur-Geschäfte und das Handeln der Regierung zur Rettung von Existenzen. Das fordern wir aber zwingend sofort auch für den Einzelhandel, dort wo Sicherheitsabstände und Hygienekonzepte eingehalten werden können. Wir benötigen wirtschaftliche Perspektiven, Testkonzepte und eine andere Möglichkeit als einen nicht endenden Lockdown,“ so Martina und Mona Buckenmaier, Geschäftsführung RIANI. Die Klage des Familienunternehmens RIANI führte in kürzester Zeit zu einem Beben in der Branche. Bereits mehr als 100 Händler und Unternehmen aus der Mode-Industrie haben sich …

Neuer Lockdown Schock – Heimische Hersteller richten Hilferuf an die Bundeskanzlerin

Berlin: Mit der neuerlichen Lockdown-Verlängerung steht die Existenz von 960 Unternehmen der deutschen Mode- und Schuhindustrie mit rund 96 000 Arbeitsplätzen auf dem Spiel. Dr. Uwe Mazura, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der deutschen Textil- und Modeindustrie: „Wer die Läden fast ein Vierteljahr schließt, hat die Verpflichtung den Unternehmen zu helfen, die ihre Waren dort nicht mehr verkaufen können. In zahlreichen Krisengesprächen mit den politisch Verantwortlichen haben Vertreter der Mode- und Schuhindustrie die dramatische Lage geschildert. Den heimischen Herstellern bleibt dennoch der Zugang zur Anrechnung des Wertverlustes von Winter-Saisonware auf die Fixkosten verwehrt. Bundeswirtschafts- und Bundesfinanzministerium lassen die heimischen Hersteller im Stich.“ In einem Brief haben sich der Gesamtverband textil+mode und der Modeverband GermanFashion auch an die Bundeskanzlerin gewandt. Darin heißt es: „Wo keine Ware mehr verkauft werden kann, ordern die Händler auch keine neue. Dies hat bereits jetzt massive Folgen für uns bis weit ins nächste Jahr. […] Es darf nicht sein, dass die Corona-Pandemie ausgerechnet die mittelständischen Bekleidungs- und Schuhhersteller vernichtet, die werthaltige Mode produzieren und die im In- und Ausland für gute Arbeitsplätze und …