Autor: moritz

Vertriebs- und Handelsvertreterrecht

Die deutsche Bekleidungsindustrie ist stark Export abhängig. Insofern beschäftigen sich die Firmen mit besonderen Vertriebsstrukturen. Die Ware wird durch Handelsvertreter, über Vertragshändler oder über Franchisenehmer europa- und weltweit verkauft. Hier gilt es, besondere rechtliche Rahmenbedingungen zu beachten. So kann beispielsweise der Handelsvertreter am Ende seiner Vertragstätigkeit einen gesetzlichen Ausgleichsanspruch verlangen. Über die Höhe dieses Anspruchs gibt es immer wieder Streit. Wir helfen unseren Firmen, diesen gesetzlichen Ausgleichsanspruch genau zu berechnen, und gestalten Musterverträge, mit denen die Ausgleichslast zumindest minimiert werden kann. Darüber hinaus beraten wir die Firmen zu den rechtlichen Besonderheiten des Handelsvertreterrechts in den europäischen Nachbarländern. Auch unterstützen wir bei der Erstellung und Optimierung von Vertragshändler- und Franchiseverträgen. Schnelle Hilfe erhalten Sie durch unsere Musterverträge und -texte, Infoblätter und Checklisten!

Zoll und betriebliche Logistik

Die Kenntnis und zielgerichtete Nutzung der zoll- und außenwirtschaftsrechtlichen Rahmenbedingungen für die internationale Beschaffung sind wichtige Erfolgsfaktoren deutscher Modeunternehmen. Die anzuwendenden Regelungen etwa zu Zollpräferenzen und Zollverfahren zeigen sich äußerst komplex. Bereits kleine formale Arbeitsfehler können dazu führen, dass die Zollvorteile bei der Einfuhr für bis zu drei Jahre rückwirkend aberkannt werden. Zu diesem Themenbereich bieten wir daher unseren Mitgliedern ein breit gefächertes Beratungs- und Schulungsangebot. Ein tagesaktueller Nachrichtendienst unter dem Titel “Zoll-Direkt” richtet sich unmittelbar an die Sachbearbeiter in den Zollabteilungen und informiert sehr detailliert zu diesem speziellen Thema. Den Mitarbeitern der Zollabteilungen bieten wir außerdem die Möglichkeit, sich zur staatlich geprüften Zollfachkraft Bekleidungsindustrie (IHK) weiterzubilden. Sie wollen noch mehr Informationen zu Zoll und betrieblicher Logistik? Besuchen Sie unseren regelmäßig stattfindenden Arbeitskreis und tauschen Sie sich aus!

Textilkennzeichnung von A – Z

Das Seminar vermittelt als Schwerpunkt die notwendigen Kenntnisse für die richtige Anwendung der europäischen Textilkennzeichnungsverordnung. Es stellt die rechtlichen Konsequenzen bei Nichteinhaltung der Bestimmungen dar und geht auf wichtige weitere Vorschriften wie das Produktsicherheitsgesetz und die Ursprungskennzeichnung von Textilien („Made in…“) ein. Darüber hinaus bekommen die Teilnehmer praktische Hinweise für die richtige Pflegekennzeichnung. Es wird auf Kennzeichnungsfragen von ausgewählten Drittländern eingegangen. Weitere Informationen finden Sie hier. Datum 18/06/2015

Textile Warenkunde für Einkäufer

Nicht Jacke wie Hose! Symbole der Pflegekennzeichnung richtig interpretieren Der Workshop vermittelt die wichtigsten warenkundlichen Grundlagen für Einkäufer von textilen Vormaterialien in der Bekleidungsindustrie. Die Schwerpunkte liegen dabei bei den textilen Rohstoffen, bei der Pflege von Textilien und bei den Farbechtheiten. Weitere Informationen finden Sie hier. Datum 08/06/2015 – 09/06/2015

Neuer Code of Conduct für die Branche

Die Verbände der Textil- und Bekleidungsindustrie haben einen neuen Code of Conduct erarbeitet, der Vorbildcharakter besitzt. Er stellt eine Empfehlung für sozial- und umweltverantwortliches Geschäftsverhalten dar. Den neuen Code of Conduct sowie dessen Übersetzung in neun Sprachen können Mitglieder bei uns anfordern. .

Textile Lieferkette – Erklärfilm

Die Einhaltung von internationalen Sozial- und Umweltstandards in der Textilindustrie wird aktuell intensiv öffentlich und politisch diskutiert. Die Frage der Kontrolle der gesamten Lieferkette war und ist ein wesentlicher Punkt für die Bekleidungshersteller. Der Gesamtverband textil+mode stellt solch eine Lieferkette sehr anschaulich in einem Erklärvideo dar.