Textilkennzeichnung

Seit dem 8. Mai 2012 gilt in Deutschland die neue Textilkennzeichnungsverordnung. Während sich bisher jedes Land nach eigenen Gesetzen richtete, die sich nur an den europäischen Vorgaben orientierten, gibt es jetzt eine zentrale Verordnung mit europaweiter Gültigkeit.

Inhaltlich gibt es wenige Änderungen zu dem vorher gültigen deutschen Textilkennzeichnungsgesetz.

Die wichtigste Änderung ist eine Kennzeichnungspflicht von nichttextilen Bestandteilen tierischen Ursprungs, wie z. B. Pelz oder Leder. Neben der prozentualen Materialangabe muss in diesem Fall der Satz „Enthält nichttextile Teile tierischen Ursprungs“ angegeben werden.

Unverändert bleibt es bei dem Grundsatz, dass in der Landessprache des jeweiligen Verkaufslandes zu kennzeichnen ist.

Die Abverkaufsfrist des Handels von nach dem alten Textilkennzeichnungsgesetz ausgezeichneter Ware endete im November 2014.

Ihr Ansprechpartner: Thomas Lange

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