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PSA: Textilkette weiter im Austausch

Textilkette weiter im wichtigen Austausch über Erfordernisse für Persönliche Schutzausrüstung Ein großer Erfolg war das 2. Fachgespräch Dialog in der Textilkette zu aktuellen PSA-Themen, zu dem WIRTEX, die Fachverbände IVGT e.V. und der GermanFashion Modeverband nach Frankfurt eingeladen hatten. Ein vielseitiges Programm bot Aktuelles von Trends im PSA-Design, über Normenfragen und Zertifizierungen bis hin zu Anforderungen im öffentlichen Beschaffungswesen. Nach der Begrüßung durch WIRTEX-Geschäftsführer Dr. Andreas Marek eröffnete Sabine Anton-Katzenbach von der Textilberatung Hamburg die Vortragsreihe mit „Trends in der Persönlichen Schutzkleidung“. Dabei stellte sie fünf Trendthemen vor, die für die Entwicklungen in der Persönlichen Schutzkleidung von entscheidender Bedeutung sind: „Komfortgewinn“ durch elastische, leichte Fasermischungen und verschiedene Kleidungslagen, „Digitalisierung“ durch Smart-Textiles und Industrie 4.0, „Ende des Raubbaus“ durch Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung, ein nach oben offener „Preis“ und „Normative Weiterentwicklung“ von Textilien und Pflegeprozessen. Mehr als ein Jahr nach Veröffentlichung der neuen EU-PSA-Verordnung 2016 konnte Thomas Lange, stellvertretender Hauptgeschäftsführer im GermanFashion Modeverband, in dem auch die Hersteller von Arbeits-, Berufs- und Schutzbekleidung zusammengeschlossen sind, über aktuelle Probleme der PSA-Verordnung berichten. Er kommentierte Fragen mit weiterem Klärungsbedarf, …

Sourcing: China weiterhin wichtigstes Importland

Basierend auf den bekannten amtlichen Statistiken haben wir die wichtigsten Importländer mit dem gleitenden Durchschnitt analysiert und grafisch aufbereitet. Trotz der Euroschwäche hat sich China als Beschaffungsland Nummer 1 weiter etabliert, gefolgt von Bangladesch, Türkei und Indien. In Vietnam wurde die rasante Entwicklung der letzten Jahre wegen der extremen Kostenerhöhungen leicht ausgebremst. Osteuropa und Nordafrika konnten sich weiter stabilisieren. Die Direktimporte aus Äthiopien verzeichnen nach einem Hype in 2015 ein Minus.Gern können unsere Mitglieder die detaillierte Langzeitauswertung der wichtigsten Importländer 2016 anfordern.

Wertvolle Arbeitshilfen für Mitglieder

Unsere beliebte Quality Testing List (QTL) können unsere Mitglieder jetzt in Deutsch anfordern. Die QTL wurde für Einkäufer, Qualitätssicherer, Produktentwickler, Designer und Produzenten entwickelt und ermöglicht einfach und übersichtlich, das Qualitätsanforderungsprofil Ihrer Produkte zu erstellen und zu bewerten. Weitere Hilfestellung gibt es auch beim Thema Schadstoffmanagement! Zweimal jährlich erstellt GermanFashion gemeinsam mit dem niederländischen Bekleidungsverband MODINT die aktuelle RSL (Restricted Substances List). Sie gibt einen Überblick über die europäischen und internationalen Schadstoffregelungen und zeigt, ob die einzelnen Stoffe von OEKO-TEX® Standard 100 und Zero Discharge of Hazardous Chemicals (ZDHC) erfasst sind. Interessierte Mitglieder können sich bei Esther Kricklies melden.

Russland – Messebericht CPM

103 deutsche Firmen präsentierten sich auf der CPM vom 20. bis 23. Februar 2017. Die aktuelle wirtschaftliche und politische Situation überschattete die CPM zwar erneut. Aber insbesondere der in letzter Zeit relativ stabile Rubelkurs trägt zu einer besseren Stimmung bei. Russland ist für Deutschland ein bedeutender Exportmarkt mit einem Bruttoinlandsprodukt 2016 von 1.267,8 Mrd. US$, das 2017 weiter auf 1.442,4 Mrd. US steigen soll. Russlands Wirtschaft kehrt zum Wachstum zurück. Die Konjunktur hat sich 2016 auf niedrigem Niveau stabilisiert. Die Wirtschaftsleistung ist 2016 um 0,2% zurückgegangen, nach -2,8 % im Vorjahr. Für 2017 wird eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts in einer Bandbreite – je nach Quelle – von 0,3 bis 2,0% erwartet. Weitere Informationen können Sie unserem umfangreichen Messebericht entnehmen.

Thomas Lange wird stellvertretender Hauptgeschäftsführer

Präsidium von GermanFashion ernennt Thomas Lange zum stellvertretenden Hauptgeschäftsführer. Mit sofortiger Wirkung ist Rechtsanwalt Thomas Lange auf der Präsidiumssitzung von GermanFashion einstimmig zum stellvertretenden Hauptgeschäftsführer ernannt worden, gab Gerd Oliver Seidensticker, Präsident des deutschen Modeverbandes, bekannt. Seit über 20 Jahren ist Thomas Lange für die Rechtsberatung der Mitgliedsfirmen von GermanFashion zuständig. Als Geschäftsführer kümmert er sich insbesondere um die Belange der BESPO-Gruppe innerhalb des Verbandes. Zu seinen Spezialgebieten gehören das Vertriebsrecht, das nationale und internationale Kaufrecht sowie das Kennzeichnungsrecht. Besonderes Spezialwissen besitzt der gebürtige Westfale außerdem auf dem Gebiet des Produktsicherheitsrechts, wenn es um die besonderen Anforderungen des Inverkehrbringens von Persönlicher Schutzausrüstung geht.

SWING TO THE BEAT

GermanFashion feiert ModeMedienAbend in München! Wenn in lockerer Atmosphäre die wichtigsten deutschen Modeunternehmer, Modemanager und Top-Designer auf die Vertreter der deutschen Mode- und Fachpresse treffen, handelt es sich um ein Get Together der besonderen Art – den ModeMedienAbend von GermanFashion. Frei nach dem Motto „FASHION MEETS MEAT AND SWINGS TO THE BEAT“ feierte der Modeverband sein exklusives Event bis spät in die Nacht in dem angesagten Steakhouse „Zum Goldenen Kalb“. Der Präsident des Verbandes Gerd Oliver Seidensticker (Seidensticker) freute sich mit Vizepräsidentin Martina Buckenmaier (RIANI) über die knapp 90 gut gelaunten Gäste, die bei guten Gesprächen, hervorragendem Essen und mitreißendem Beat den Abend genossen. „Der ModeMedienAbend ist im Gegensatz zu dem ständigen neuer, besser und anders in unserer Branche ein ganz besonderes Event und ich freue mich jedes Mal, wieder hier zu sein, um unaufgeregt und locker einen besonderen Abend zu erleben“, beschreibt Martina Buckenmaier die Veranstaltung.

Übersetzungsliste erweitert!

Pflegehinweise, Faserbezeichnungen, Made in –  Unsere sehr gefragte Übersetzungsliste mit Pflegehinweisen, Faserbezeichnungen, Made in Kennzeichnung und mehr wurde umfangreich erweitert. Es liegen Übersetzungen in 42 Sprachen vor. In den Ländern der Europäischen Union dürfen nur die Faserbezeichnungen gemäß Anhang I der EU-TextilKVO verwendet werden, hierzu gibt es eine separate Tabelle, die wir ebenfalls anbieten. Mitglieder melden sich bitte bei Bedarf bei Esther Kricklies.

Zollfachkraft Bekleidungsindustrie 2017 ist gestartet!

Unsere beliebte Ausbildung zur Zollfachkraft Bekleidungsindustrie (IHK), die wir gemeinsam mit der IHK Köln durchführen, ist erfolgreich gestartet. Die Ausbildung ist IHK-zertifiziert und ganz speziell auf die Bedürfnisse der Bekleidungsindustrie zugeschnitten. Die erfolgreichen Absolventen können ihre Unternehmen noch kompetenter im Zollmanagement unterstützen. Bei Fragen melden Sie sich gern bei Kirsten Nestler. Mehr.

GermanFashion kooperiert mit Tehran Garment Union

GermanFashion Modeverband Deutschland e.V. unterzeichnet ein Memorandum of Unterstanding mit Tehran Garment Union (TGU), dem wichtigsten Verband der iranischen Textil- und Bekleidungsindustrie. „Wir freuen uns, dass wir nun offizieller Partner der TGU sind und unseren Mitgliedern damit in einem weiteren Land große Unterstützung und Know-how Transfer bieten können“, erklärt Thomas Rasch, Hauptgeschäftsführer von GermanFashion. Der iranische Verband berät und unterstützt seine mehr als 20.000 Mitglieder aus Handel und Industrie u. a. in den Bereichen erfolgreiche Geschäftsentwicklung, Knüpfen und Verbesserung von nationalen und internationalen Beziehungen, Vermittlung von speziellen Branchen Know-how sowie Schutz ihrer Interessen. Bei Regierungsentscheidungen ist die TGU wichtiger Ansprechpartner. GermanFashion und TGU sprechen von einer großen Chance für beide Länder, im Austausch miteinander wichtige Vorteile für die Mitglieder beider Verbände zu erzielen. Handelsbeziehungen sollen verbessert und ein Kooperationsprozess gestartet werden.

CETA – nur im Ausnahmefall von Vorteil

Nach Abschluss des CETA-Abkommens versprechen sich viele Exportleiter große Chancen auf dem kanadischen Markt, die aber bei näherem Hinsehen nur im Ausnahmefall zutreffen. Die Ursprungsregeln decken sich mit denen des Allgemeinen Präferenzsystems APS (OBC). Dies bedeutet, dass CETA nur dann wirkliche Zollvorteile bietet, wenn die Fertigung vom Garn bis zur Bekleidung innerhalb der EU stattfindet. Lohnfertigung z.B. in der Pan-Euro-Med-Zone wäre schädlich. Daher dürften nur wenige deutsche Unternehmen in den Genuss einer zollbegünstigten Einfuhr von Bekleidung in Kanada kommen. Einzelheiten des Abkommens werden wir auf unseren Seminaren „Zoll- und Quotenmanagement 2017“ darstellen.