Alle Artikel in: News

Übersetzungsliste erweitert!

Pflegehinweise, Faserbezeichnungen, Made in –  Unsere sehr gefragte Übersetzungsliste mit Pflegehinweisen, Faserbezeichnungen, Made in Kennzeichnung und mehr wurde umfangreich erweitert. Es liegen Übersetzungen in 42 Sprachen vor. In den Ländern der Europäischen Union dürfen nur die Faserbezeichnungen gemäß Anhang I der EU-TextilKVO verwendet werden, hierzu gibt es eine separate Tabelle, die wir ebenfalls anbieten. Mitglieder melden sich bitte bei Bedarf bei Esther Kricklies.

Zollfachkraft Bekleidungsindustrie 2017 ist gestartet!

Unsere beliebte Ausbildung zur Zollfachkraft Bekleidungsindustrie (IHK), die wir gemeinsam mit der IHK Köln durchführen, ist erfolgreich gestartet. Die Ausbildung ist IHK-zertifiziert und ganz speziell auf die Bedürfnisse der Bekleidungsindustrie zugeschnitten. Die erfolgreichen Absolventen können ihre Unternehmen noch kompetenter im Zollmanagement unterstützen. Bei Fragen melden Sie sich gern bei Kirsten Nestler. Mehr.

GermanFashion kooperiert mit Tehran Garment Union

GermanFashion Modeverband Deutschland e.V. unterzeichnet ein Memorandum of Unterstanding mit Tehran Garment Union (TGU), dem wichtigsten Verband der iranischen Textil- und Bekleidungsindustrie. „Wir freuen uns, dass wir nun offizieller Partner der TGU sind und unseren Mitgliedern damit in einem weiteren Land große Unterstützung und Know-how Transfer bieten können“, erklärt Thomas Rasch, Hauptgeschäftsführer von GermanFashion. Der iranische Verband berät und unterstützt seine mehr als 20.000 Mitglieder aus Handel und Industrie u. a. in den Bereichen erfolgreiche Geschäftsentwicklung, Knüpfen und Verbesserung von nationalen und internationalen Beziehungen, Vermittlung von speziellen Branchen Know-how sowie Schutz ihrer Interessen. Bei Regierungsentscheidungen ist die TGU wichtiger Ansprechpartner. GermanFashion und TGU sprechen von einer großen Chance für beide Länder, im Austausch miteinander wichtige Vorteile für die Mitglieder beider Verbände zu erzielen. Handelsbeziehungen sollen verbessert und ein Kooperationsprozess gestartet werden.

CETA – nur im Ausnahmefall von Vorteil

Nach Abschluss des CETA-Abkommens versprechen sich viele Exportleiter große Chancen auf dem kanadischen Markt, die aber bei näherem Hinsehen nur im Ausnahmefall zutreffen. Die Ursprungsregeln decken sich mit denen des Allgemeinen Präferenzsystems APS (OBC). Dies bedeutet, dass CETA nur dann wirkliche Zollvorteile bietet, wenn die Fertigung vom Garn bis zur Bekleidung innerhalb der EU stattfindet. Lohnfertigung z.B. in der Pan-Euro-Med-Zone wäre schädlich. Daher dürften nur wenige deutsche Unternehmen in den Genuss einer zollbegünstigten Einfuhr von Bekleidung in Kanada kommen. Einzelheiten des Abkommens werden wir auf unseren Seminaren „Zoll- und Quotenmanagement 2017“ darstellen.

Neu: Branchenempfehlung Hängelogistik

Der Markt im Bereich der Hängelogistik unterlag in den vergangenen Jahren starken, strukturellen Änderungen – Hängeversand ist dennoch weiterhin eine wichtige Notwendigkeit in der Distributionslogistik. Die „Branchenempfehlung Hängelogistik“ stellt eine Anwendungsempfehlung für einheitliche Vorgehensweisen im Hängeversand dar. Ziel ist es, eine zeitgemäße Abwicklung der Hängelogistik zwischen Industrie, Logistikdienstleistern und Handel nachhaltig zu fördern. Bei Interesse melden ie sich bitte telefonisch unter 0221-7744 130 oder per Mail bei Anita Schmidt.

Klaus Berthold behält Vorsitz der BESPO-Gruppe

04.10.2016 Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung der BESPO-Gruppe im GermanFashion Modeverband wird Klaus Berthold (HB Schutzbekleidung) als Vorsitzender bestätigt. Die BESPO-Gruppe repräsentiert die Anbieter von Arbeits-, Berufs- und Schutzkleidung. „Das Jahr 2015 war gemessen an den Zahlen des statistischen Bundesamtes für die Arbeits- und Berufsbekleidung ein weiteres gutes Jahr und schnitt mit einem Umsatzplus von 4,5 % im Vergleich zu 2014 gut ab“, berichtet Berthold zur Lage der Branche. „Der Umsatz der Arbeits- und Berufsbekleidungsindustrie entwickelte sich im ersten Halbjahr 2016 weiterhin leicht positiv mit einem Umsatzplus von 1,2 %. Im Vorstand unterstützt wird Berthold von den wiedergewählten Vorstandsmitgliedern Hans-Peter Beck (GREIFF), Thomas Heinen (Drei-Punkt), Silke Kamps (Rofa-Bekleidungswerk) und Christof Willax (Willax). Matthias Goost (Bierbaum-Proenen) verlässt nach vielen Jahren den Vorstand. Neu gewählt wird Harald Goost (Bierbaum-Proenen). Die Themen, die die Branche beschäftigen, sind neben der neuen PSA-Verordnung, Nachhaltigkeit und Transparenz sowie die Nachwuchsförderung. „Vertreter unseres Verbandes referierten unter anderem bei Gastvorlesungen an der Hochschule Niederrhein zum Thema PSA. Die Nachwuchsförderung ist ein wichtiger Part unserer Verbandstätigkeit, dem wir immer wieder mit viel Engagement und Spaß …

Modebranche mit Verlusten im ersten Halbjahr 2016

„Das erste Halbjahr 2016 lief für die Modebranche insgesamt nur mittelmäßig“, informiert Gerd Oliver Seidensticker, Präsident von GermanFashion. „Mit einem Minus von rund 4 % wirkt sich insbesondere die Russlandkrise negativ auf die Umsätze der deutschen Bekleidungsunternehmen aus.“ Während die Unternehmen der Arbeits- und Berufsbekleidung das Halbjahr mit einer leichten positiven Umsatzveränderung abschließen konnten, verlieren die Hersteller von Oberbekleidung um 6,4 %. Die Zahl der Beschäftigten nimmt um 2,5 % ab sowie die Anzahl der Betriebsstätten um rund 7 %. Export: Russlandkrise weiter dramatisch Die Krise in Russland führt weiter zu starken Verlusten. Während vor einem Jahr bereits Umsatzeinbußen von knapp 30 % vorlagen, sind es im ersten Halbjahr 2016 -16 %. Auch wenn die Bemühungen der Branche stark sind, den Exportmarkt Russland durch andere Absatzmärkte zu ersetzen, gelingt dies nicht in vollem Umfang. Bei den Exportländern der Branche liegt folgende Rangliste vor: Österreich, Niederlande, Frankreich, Schweiz, Vereinigtes Königreich, Polen, Belgien, Italien, Spanien und Russland.  Import: China erstmalig rückläufig Erstmalig seit drei Jahren zeigt sich China mit einem Rückgang in der Einfuhr nach Deutschland, und …

Das hat sich gewaschen!

Kann man Turnschuhe in der Waschmaschine waschen? Wie wird das Lieblings-T-Shirt wieder sauber? Wie spüle ich am sparsamsten? In der ersten eigenen Wohnung oder Wohngemeinschaft fern vom „Hotel Mama“ tauchen häufig Fragen auf, die sich viele junge Menschen vorher noch nie gestellt haben. Antworten hierzu gibt der neue Internetauftritt www.waschtipps.de vom Forum Waschen – mit vielen Tipps rund ums Waschen, Spülen und Putzen, leichtverständlich und übersichtlich. Und wer dann bei der Dekodierung der Pflegekennzeichen ins Schleudern kommt und sich fragt, was der Balken unter dem Waschbottich sagen möchte, der kann sich die neue GINTETEX Pflegekennzeichen App fürs Handy runterladen.

Bei reiner Werbung keine Pflicht zur Textilkennzeichnung!

Der Bundesgerichtshof entschied in der Revision in einem wichtigen Urteil in Sachen Textilkennzeichnung für die Bekleidungsbranche. Entgegen der Rechtsauffassung der Klägerin, die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs e.V., sieht das Gericht bei der bloßen Werbung als Postwurfsendung für Bekleidungsstücke, die die Kunden ausschließlich in den Kaufhäusern (u.a. der Beklagten) erwerben können, keine Notwendigkeit, dass die Zusammensetzung der beworbenen Textilien nach der Textilkennzeichnungsverordnung der Europäischen Union anzugeben ist. In diesem Zusammenhang wird zur Erläuterung des Urteils mehrfach der „Kommentar zur europäischen Textilkennzeichnungsverordnung“, Autoren sind unser Geschäftsführer Thomas Lange sowie Experte Wolfgang Quednau zitiert. „Maßgeblich für die Erfüllung der Verpflichtungen aus Art. 16 Abs. 1 Satz 2 TextilKennzVO ist daher der Zeitpunkt, zu dem das Textilerzeugnis dem Verbraucher in Geschäftsräumen präsentiert und zur sofortigen Übergabe nach Kaufabschluss bereitgehalten wird.“ (vgl. Lange/Quednau aaO S. 143). Im vorliegenden Fall gab es keine Möglichkeit der Bestellung und somit keine Informationspflicht. Hier finden Sie das Urteil.

Neues Kompetenzzentrum Qualitätssicherung

Wenn jahrzehntelang erworbenes Know-how mit den älteren Mitarbeitern die Unternehmen verlässt, betrifft dies in besonderer Weise das Wissen um die Qualitätsanforderungen und -kontrollen. Daher bieten wir Ihnen ab sofort mit unserem neuen Kompetenzzentrum Qualitätssicherung Beratung und Fortbildung rund um dieses wichtige Thema an. So stellen wir immer wieder fest, dass viele Unternehmen kaum in der Lage sind, für ihre Produkte passende Qualitätsanforderungen festzulegen und diese zu kontrollieren. Mit Dipl. Ing. Andreas Denis steht Ihnen ein überaus kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung, der Sie gern mit einer telefonischen Hotline kostenlos unterstützt und demnächst in Seminaren und Workshops Wissen vermittelt.