Alle Artikel in: Kompetenzzentrum

Beschaffung und Technik

Die Mitglieder von GermanFashion produzieren und beschaffen weltweit. Um sie dabei bestmöglich zu unterstützen, recherchieren wir systematisch die Rahmenbedingungen der Produktionsländer und sammeln volkswirtschaftliche, politische und zollrechtliche Informationen. In ausgewählten Ländern gehen wir darüber hinaus vor Ort in die Betriebe und ermitteln Produktionsbedingungen wie Ausstattungen, Fertigkeiten, Produktionskosten und Arbeitsbedingungen. Die Entscheidung für das eine oder andere Produktionsunternehmen im Ausland setzt die Erhebung und Bewertung von zahlreichen technischen Parametern voraus. GermanFashion erarbeitete gemeinsam mit der Unternehmensberatung Trigon Select hierzu eine umfangreiche Checkliste, mit der eine detaillierte Bewertung der Leistungsfähigkeit eines Anbieters möglich wird. Mit Musterformulierungen helfen wir bei der Vereinbarung von Liefer- und Beschaffungsverträgen und beraten bei deren Umsetzung im Unternehmen. In unserem Arbeitskreis Beschaffung und Technik tauschen sich unsere Mitglieder regelmäßig aus. Erfahren Sie mehr und nehmen Sie teil! Ihr Ansprechpartner: Thomas Ballweg  

Betriebswirtschaft

Trends kommen und gehen, Farben wechseln von Saison zu Saison – doch was bleibt, sind die harten Zahlen und Fakten der Betriebswirtschaft. Unser betriebswirtschaftliches Referat vermittelt unseren Mitgliedern erfolgreich die Kombination aus notwendiger Theorie und der praktisch-pragmatischen Anwendung dieser Kenntnisse in der betrieblichen Praxis. Kostenreduzierungen durch Produktionsverlagerungen sind weitestgehend ausgeschöpft. Optimierungsmöglichkeiten ergeben sich nur noch durch eine Optimierung der eigenen Wertschöpfung und Prozessgestaltung. Wir bieten konkrete Hilfestellungen bei folgenden betriebswirtschaftlichen Themen: Controlling und Unternehmenssteuerung: Saison-Budgetierung, Kollektionsrahmenplanung, Variantensteuerung, Kalkulation, Kundenergebnisrechnung, Flächencontrolling Kennzahlensysteme: Einsatz als Steuerungs- und Führungsinstrument, Strategieumsetzung mit der Balanced Scorecard (BSC), Externes Controlling und „Sparringspartner“: Businessplanung, Organisationsberatung, Investitionsrechnung, Finanzierungsbegleitung, Nachkalkulation, … Business-Intelligence (BI) und Planungsinstrumente: Evaluation und Implementierung Arbeitskreis Betriebswirtschaft: Information und Erfahrungsaustausch Interessenvertretung (BWL) gegenüber Softwareanbietern (ERP, PDM/PLM, BI) Ihr Ansprechpartner: Winfried Eitel  

Schadstoffmanagement und Ökologie

Textilien sollen „schadstofffrei“ sein – das fordern Verbraucher und Kunden zu Recht. Textiles Vertrauen ist das Stichwort. Gleichzeitig steigt der Umfang der Verbotslisten in den Einkaufsbedingungen von Kunden („Restricted Substances Lists, RSL“) ständig an und die Unternehmen brauchen den Rat von Textilchemikern, die sie unterstützen und ihnen durch den Dschungel der chemischen Stoffe und deren eventuelle Gefährdung helfen. Es wird daher zunehmend wichtig, zu wissen, ob und wie bestimmte Substanzen gesetzlich geregelt und welche für das eigene Produkt relevant sind. In unserem Kompetenzbereich „Schadstoffmanagement und Ökologie“ geht es uns darum, Ihnen Wege und Lösungen aufzuzeigen, wie Sie in Ihrem Unternehmen auch ohne fundierte chemische Kenntnisse in der Lage sind zu beurteilen, bei welchem Textil und bei welcher Zutat ein Risiko bestehen könnte und in welchen Fällen ein höherer Aufwand zur Absicherung erfolgen muss. Diese Risikoabschätzung sollte anschließend die Grundlage für Gespräche mit den Lieferanten oder auch für weitere Analysen sein. Die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen und der Kundenanforderungen sind schlichtweg Pflicht. Viele Unternehmen gehen inzwischen sehr viel weiter und steigern ihre Einflussnahme für mehr Umweltschutz …

Pflegekennzeichnung

Die internationale Organisation GINETEX arbeitet seit 1963 an der weltweiten Harmonisierung der Pflegekennzeichnung. Zur GINETEX Gemeinschaft gehören neben Deutschland auch andere wichtige deutsche Exportmärkte wie Österreich, Niederlande, Frankreich und Schweiz. GINETEX GERMANY informiert und berät Hersteller, Handel und Verbraucher über die angemessene Pflege von Textilien und fördert die Verbreitung und Verwendung der internationalen GINETEX-Symbole in Deutschland. Die Einhaltung der Vorschriften beim Gebrauch dieser Symbole werden dabei sichergestellt. In Deutschland ist die Pflegekennzeichnung nicht gesetzlich vorgeschrieben. Die GINETEX-Symbole sind weltweit gültig. Als internationaler Standard existiert eine ISO-Norm, für die GINETEX seine Symbole zur Verfügung gestellt hat. Nur in Südkorea, Japan und den USA finden sich abweichende Kennzeichnungssysteme. Als Mitglied von GermanFashion zahlen Sie zudem keine zusätzlichen Gebühren für die Nutzung der Pflegesymbole. Ihr Ansprechpartner: Petra Bleibohm

Prozesse, IT & Logistik

Die nationalen und internationalen Märkte werden für Bekleidungshersteller immer anspruchsvoller und unberechenbarer. Gleichzeitig steigen die internen Komplexitäten weiter an. Unser Kompetenzzentrum Prozesse, IT & Logistik unterstützt unsere Mitglieder, sich in diesem Umfeld strategisch richtig aufzustellen – im Vertrieb, in der Prozessorganisation, in der internen Aufbauorganisation, in den Wertschöpfungsketten und in der Logistik. Durch regelmäßige Befragungen bei unseren Mitgliedsfirmen in den Bereichen IT und Logistik ermitteln wir die Trends und informieren Sie stetig über die Branchenbenchmarks. Gleichzeitig bieten wir den Verantwortlichen in Arbeitskreisen Raum für die Diskussion wichtiger Branchenthemen sowie für den Erfahrungsaustausch. Prozesse, IT & Logistik liefert konkrete Hilfestellung bei folgenden Themen: Strategie: Auswahl der Geschäftsmodelle und optimale Bearbeitung von Märkten und Vertriebskanälen, richtiger Umgang mit den Multi-Channel-Herausforderungen Multi Brand Management: optimale Aufgabenzuschnitte und Verteilung der Verantwortlichkeiten für mehrere Brands und Linien Logistik: Distributionslogistik, Intra-Logistik (Warehousing), Transport- und Fertigungslogistik sowie Nutzung globaler Standards und RFID Moderne Beschaffung: Optimale Produktentwicklung, strategische Beschaffung, Industrie 4.0, Vernetzung mit Lieferanten, systematisches Messen und Optimieren der Wertschöpfungsketten, optimale IT-Nutzung IT (Kommunikation & Systeme): Definition von IT-Strategien und dazu passenden Systemen, …

Public Relations

Mit Hilfe verschiedener Kommunikationsmaßnahmen wie Events, Medienkooperationen oder Internet präsentieren wir die deutsche Mode und positionieren die deutsche Modeindustrie und ihre Bedeutung positiv im Bewusstsein der Öffentlichkeit. Durch unsere guten Kontakte zur Fachpresse vermitteln wir Sie und Ihre Themen gern an den zuständigen Redakteur. Unser ModeMedienAbend Hier treffen sich die führenden Unternehmer, Markenchefs und Designer erfolgreicher deutscher Modemarken mit Vertreter der deutschen Mode- und Fachpresse, unter Ihnen Chefredakteure, Verleger, Moderessortleiter und viele mehr. „Es gibt viele Branchentreffen, aber nur eines, bei dem die Gäste sicher sein können, dass sie genau diejenigen treffen, mit denen sie gern den Abend verbringen – und das alles in einem erstklassigen Ambiente“, beschreibt Martina Buckenmaier das Erfolgsrezept des ModeMedienAbends. Ihr Ansprechpartner: Tanja Croonen  

Qualitätssicherung

Die Beschaffungsmärkte sind in Bewegung. Der Anspruch an die Qualität im Einkauf unterliegt einem stetigen Wandel. Zu den klassischen Qualitätsattributen kommen Anforderungen an die Produktsicherheit und das Schadstoffmanagement hinzu. Die Produkte werden spezieller und die Produktionszyklen kürzer. Gleichzeitig verschwindet zunehmend jahrzehntelang gewachsenes Waren-Know How aus den Unternehmen. Das Kompetenzzentrum Qualitätssicherung unterstützt die GermanFashion Mitglieder im Aufbau und der Führung eines strategischen Qualitätsmanagements. Von der Entwicklung der Produktinformationen und Einkaufsbedingungen über die Rohwarenprüfung, begleitende Laborprüfungen bis hin zur Schadensanalyse und dem Reklamationsmanagement bietet das Kompetenzzentrum konkrete Hilfestellung an. Organisation QM/QS: Erstellung und Anpassung von individuellen Qualitätsanforderungsprofilen, Produktinformationen und Einkaufsbedingungen. Integration der QS in die Beschaffungsprozesse. Warenprüfung und Kontrolle: Auswahl und Empfehlung von produktgruppenbezogenen Warenprüfungen, -Kontrollen und begleitenden Laborprüfungen. Organisation und Auswertung von Warenschau-, Laborprüfungsergebnissen und interner Logistik. Kommunikationslinien mit den Lieferanten und Dienstleistern. Schadensanalyse und Reklamationsmanagement. Produktveredelung (Waschen & Färben): Unterstützung in den Bereichen: Verfahren, Technologie und Spezialeffekte, Qualitätssicherung, Ökologie und Schadstoffe, Schadensanalyse, Trouble Shooting, Nachhaltigkeitsthemen (Schadstoffe, Abwasser, Ressourcen, etc.) Ihr Ansprechpartner: Andreas Denis  

Produktsicherheit

Die gesetzlichen Anforderungen an die Produktsicherheit von Bekleidung werden immer komplexer und stellen das Qualitätsmanagement von Unternehmen vor große Herausforderungen. Wir bieten unseren Unternehmen sämtliche juristischen Hintergrundinformationen zum Umfang ihrer Sorgfaltspflichten und stehen ihnen bei allen behördlichen Auseinandersetzungen bei. Gerade vor dem Hintergrund, dass die behördliche Überwachung sehr streng ist und Verstöße mit Freiheitsstraßen geahndet werden, besteht ein starker Bedarf nach absolut verlässlichen Informationen. Die GermanFashionAkademie bietet zu diesem Thema Seminare an. Fragen Sie uns nach den für Bekleidung verbotenen Stoffen und deren Beschränkungen. Wir versorgen Sie umgehend mit Listen und weitergehenden Informationen in Deutsch und Englisch.   Ihr Ansprechpartner: Thomas Rasch

Schutzkleidung

Die Schutzkleidung stellt einen wichtigen Markt im Bereich der Berufs- und Arbeitsbekleidung dar. Wer Schutzkleidung in Deutschland oder in der EU herstellen und verkaufen will, benötigt ein ganz spezielles Know-how: Schutzkleidung ist vor dem Verkauf auf ihre Schutzwirkung entsprechend europäischer Vorgaben (EU-RL 89/686) zu überprüfen, die im Rahmen der Europäischen Normung konkretisiert werden. Bevor also Schutzkleidung mit dem CE-Zeichen versehen werden darf, müssen gesetzliche und technische Anforderungen erfüllt werden und ggfs. eine Zertifizierung erfolgen. Wir beraten unsere Mitgliedsfirmen in allen rechtlichen und technischen Fragen, die im Zusammenhang mit der Bereitstellung von Schutzkleidung auf dem europäischen Markt bestehen. Ihr Ansprechpartner: Thomas Lange

Textilkennzeichnung

Seit dem 8. Mai 2012 gilt in Deutschland die neue Textilkennzeichnungsverordnung. Während sich bisher jedes Land nach eigenen Gesetzen richtete, die sich nur an den europäischen Vorgaben orientierten, gibt es jetzt eine zentrale Verordnung mit europaweiter Gültigkeit. Inhaltlich gibt es wenige Änderungen zu dem vorher gültigen deutschen Textilkennzeichnungsgesetz. Die wichtigste Änderung ist eine Kennzeichnungspflicht von nichttextilen Bestandteilen tierischen Ursprungs, wie z. B. Pelz oder Leder. Neben der prozentualen Materialangabe muss in diesem Fall der Satz „Enthält nichttextile Teile tierischen Ursprungs“ angegeben werden. Unverändert bleibt es bei dem Grundsatz, dass in der Landessprache des jeweiligen Verkaufslandes zu kennzeichnen ist. Die Abverkaufsfrist des Handels von nach dem alten Textilkennzeichnungsgesetz ausgezeichneter Ware endete im November 2014. Ihr Ansprechpartner: Thomas Lange